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7-8/2011
 
 
Umsatzentwicklung der expert AG
Umsatzentwicklung der expert AG

Umsatz durch Investition

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„In keinem anderen Segment steckt soviel Dynamik wie im TV-Geschäft“, ist expert-Chef Volker Müller überzeugt. Bei der Bilanz-Pressekonferenz Ende Juni präsentierte die Kooperation solide Wachstumszahlen, zum sechsten Mal in Folge.


„Wir freuen uns, dass wir die hervorragenden Zahlen des letzten Geschäftsjahres, die maßgeblich vom Flat-TV-Boom geprägt wurden, noch einmal übertreffen konnten“, freute sich Volker Müller, Vorstandsvorsitzender der expert AG. Konkret heißt das, dass die Langenhagener Kooperationszentrale im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/2011 mit Ende 31.03.2011 einen Innenumsatz von 10,5 Prozent erwirtschaften konnte. In absoluten Zahlen sind das satte 1,89 Milliarden Euro. Beim Außenumsatz, also der Umsatz, den die 238 expert-Gesellschafter mit ihren insgesamt 439 Geschäften erwirtschafteten, lag die Marke dementsprechend bei vier Milliarden Euro. Der durchschnittliche Umsatz pro Geschäft betrug hier 9,1 Millionen Euro. Übrigens: 86 Prozent der expert-Gesellschafter machten im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von fünf Millionen Euro oder mehr. Geholfen hat dabei sicherlich das gut gelaufene Fußball-WM-Geschäft. Doch Müller sieht einen Grund für das stetige Umsatzwachstum der Kooperation vor allem in den massiven Investitionen in die Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen der Mitarbeiter und somit in die Steigerung der Beratungs- und Servicequalität. Deshalb sieht der expert-Chef auch relativ entspannt auf die kommenden Monate, wo die Consumer Electronics ohne echte AbsatzMotoren auskommen muss. Neben dem TV-Verkauf, der im abgelaufenen Geschäftsjahr immerhin einen Umsatzanteil von 41,3 Prozent ausmachte, sieht Müller auch eine positive Entwicklung bei der PC-Hardware und vor allem bei der Kommunikation. TabletPC und Smartphone bilden hier Wachstumstreiber. Besonders beim Umsatz in der Kommunikation hat sich die expert deutlich vom Wettbewerb absetzen können. Ausschlaggebend waren sowohl bei Telefon und PC AppleProdukte, die nach wie vor den Markt beherrschen. Wobei Müller feststellt: „Der befürchtete Kannibalisierungsprozess zwischen TabletPCs und Note- und Netbooks ist ausgeblieben.“ Müller: „Das Thema Qualifizierung steht für uns auch zukünftig im Mittelpunkt, um für unsere Kunden glaubwürdig das ‚Fach’ in ‚Fachmarkt’ erlebbar zu machen.“ Deshalb bleibt expert dem Trend zur Großfläche treu. „Allerdings legen wir größten Wert darauf, dass in unseren Fachmärkten die Kompetenz des Fachhandels steckt“, betonte Müller. Mit 209 Fachmärkten (Verkaufsfläche über 800 Quadratmeter, lt. GfK) liegt die Gruppe auf Platz zwei hinter MediaMarkt. Apropos MediaMarkt: Müller beobachtet – wie andere KooperationChefs auch – das Verhalten der Industrie in Sachen „MediaMarkt vs. Internet“ sehr aufmerksam. „Das ist ein wichtiger Punkt. Wir schauen sehr wohl, welcher Industriepartner hier zu welchen Preisen auftaucht. Wer diese Stelle nicht vernünftig passiert, dem wünsche ich viel Glück.“



 
 
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