
Ganz dicht dran
Euronics gibt es rund 11.000 mal in Europa, unterstreicht Euronics-Vorstandssprecher Benedict Kober. Soviel Kundennähe könne wohl kein Mitbewerber in Europa vorweisen. Ganz dicht dran am Kunden also, und genauso dicht dran am schärfsten Konkurrenten in Europa, der MSH.
Kober hat die Fantasie, dass die Euronics international der Media-Saturn-Holding in wenigen Jahren „auf Augenhöhe“ begegnen kann, auf europäischer Ebene und gemessen an Umsätzen (siehe Seite 8). Ein deutliches Signal also in Richtung Ingolstadt. Und ein ebensolches an den kooperierten Fachhandel, mit der Aufforderung, der Fläche die Stirn zu bieten.
Dass es geht, zeigt eine Reportage des ARD-Wirtschaftsmagazins „Plusminus“. Das hatte zusammen mit dem Internet-Portal „guenstiger.de“ Media Markt und der „Einkaufspreis-Kampagne“ auf den Zahn gefühlt und mit Einzelhandelsangeboten verglichen. Das Ergebnis verblüfft – nicht. „22 Prozent der Produkte sind günstiger als bei Media Markt. 16 Prozent sind Restposten und Eigenmarken, also gar nicht vergleichbar. Und bei weiteren 20 Prozent finden wir den gleichen Preis“, stellt die Plusminus-Redaktion fest. Wer sich den ganzen Beitrag ansehen will: im Internet unter www.plusminus.de.
Wer für seinen Absatz und sein Image noch mehr tun will, sollte sich die Sache mit den neuen EU-Energielabeln ab Seite 9 genau anschauen. Dem Siegel zum Anheften haftet die Lizenz zum Geldverdienen an. „Die Energieeffizienz eines LCD-TVs ist in den letzten Monaten zu einem wichtigen Kaufkriterium geworden. Das neue EU Energielabel TV stellt für den Verbraucher eine zuverlässige und vor allem neutrale Orientierungshilfe beim Kauf moderner Fernsehgeräte dar“, sagt auch Herman Karabetyan, Direktor Vertrieb/Marketing Unterhaltungs- und Haushaltselektronik bei Sharp Electronics Deutschland/Österreich.
Herzlichst,
Ihr
Ihr Andreas Wischerhoff
